JUL 3 2013

Fabasoft am Zukunftskongress Staat & Verwaltung

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Am 25. und 26. Juni 2013 fand im Berliner Congress Center (bcc) am Alexanderplatz der Zukunftskongress Staat & Verwaltung statt. 1300 Personen aus Bund, Ländern und Kommunen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Der Kongress stand unter dem Motto „Knappe Mittel und große Aufgaben – Ein Arbeitskompass für Politik und Administration“. Zahlreiche Podiumsdiskussionen, Fachvorträge sowie viele Aussteller sorgten für ein breites Spektrum an Informationen und einen konstruktiven und kritischen Dialog.

In den Eröffnungsreden wurden von Cornelia Rogall-Grothe, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik und Franz Josef Pschierer, IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung auf die aktuellen Themen hingewiesen. Dazu gehörten insbesondere das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung Gesetz (E-Government-Gesetz), welches neben der lang überfälligen Legitimierung der elektronischen Verwaltungsarbeit auch Themen wie De-Mail und die Identifikation mit den Personalausweis enthält. Während das Thema E-Akte zwar als Notwenigkeit gesehen wird und weniger diskutiert wird, kamen die im Gesetz definierten Möglichkeiten zur sicheren Kommunikation mit der Verwaltung wesentlich häufiger zur Sprache.

Im Zukunftsforum I zeigte Christian Rupp vom Digitalen Österreich die Erfolge der Österreichischen IT-Strategie auf Basis der Eckpfeiler Elektronische Akte (von Fabasoft), einheitlicher Register für Personen, Unternehmen sowie der Identifizierung über die Handy-Signatur auf. Er wies aber mit einem kritischen Statement auf die Situation in zahlreichen Verwaltungseinheiten hin: „Wir arbeiten in den Strukturen von gestern, mit Methoden von heute an Problemen von Morgen, mit Menschen, die in den Strukturen von Vorgestern aufgewachsen sind und das Übermorgen innerhalb der Organisation nicht mehr erleben werden“.

In den Fachvorträgen stellte unter anderen Dr. Ulrich Krach vom Paul Ehrlich Institut (PEI) das Projekt zur Einführung der E-Akte sowie des Zulassungsverfahrens im Arzneimittelbereich vor. Dabei zeigte sich, dass in einzelnen Verwaltungseinheiten in Europa inzwischen eine Mitbewerbssituation entsteht, da es einem Unternehmen freisteht, in welchem Land es ein Zulassungsverfahren für diese Produkte beantragt. Herr Krach wies deshalb darauf hin, wie wichtig eine transparente, nachvollziehbare aber auch rasche Bearbeitung dieser Verfahren mit der Fabasoft eGov-Suite ist. Besonders vorteilhaft im PEI ist jedoch, dass die Führungsebene vom Präsidenten über die Abteilungsleiter hinter dem Projekt stehen, was die Akzeptanz bei der Einführung wesentlich unterstützt. Auch bei weiteren Behörden im Bundesministerium für Gesundheit wird diese Lösung derzeit eingeführt.

Zahlreiche Interessenten informierten sich aber auch wieder am Stand von Fabasoft über aktuelle Trends im Umfeld der E-Akte sowie über zeitgemäße Formen der Zusammenarbeit.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Interessenten für Ihren Besuch und beim Veranstalter für die Zusammenarbeit.

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