JAN 23 2015

Fabasoft egovday 2015: Station 2 München

von in E-Government, Events Hinterlasse einen Kommentar

Die zweite Station der Fabasoft egovdays 2015 war München, wo wir wieder im „The Charles Hotel“ zu Gast waren. Rund 85 Teilnehmer folgten unserer Einladung und freuten sich im wunderschönen Ballsaal auf die aktuellen Produktneuheiten.

Nach der Begrüßung unserer Moderatorin Tanja Mairhofer starteten wir auch in München mit dem Vortrag von Lutz Jäncke. Auch in der bayerischen Landeshauptstadt begeisterte der Gehirnforscher mit seinem launigen Experimenten und Praxisbeispielen rund um das menschliche Gehirn das Publikum.

Beim zweiten Vortrag ging es wieder rund um das Thema Mindbreeze. Adolf Sonnleitner und Gerald Martinetz stellten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der individuellen und lernfähigen Suche mit Mindbreeze vor. Mehr dazu folgen im Blogeintrag von Wien.

In der Pause konnte man sich nicht nur am Buffet stärken, sondern auch ungezwungen mit den Vortragenden sowie den anderen Teilnehmern austauschen.

„Nie war mehr Anfang als jetzt.“ Mit diesem Zitat begann der Vortrag von Thomas Webervom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Er stellte den aktuellen Stand des eAkte Projekts in Bayern vor, das aktuell rund 15.000 Anwender nutzen. Die Ausgangslage dieses Projektes war die Einführung der elektronischen Akte bzw. einem Vorgangsbearbeitungssystems. Die politischen Zielvorgaben sind klar: Die eAkte muss bis Ende 2015 eingeführt werden, es soll eine einheitliche Software sowie eine Ressorverwaltung geben. Das Projekt eAkte ist keine „Insellösung“, die nur  in einer Behörde abgeschottet vom Rest zum Einsatz kommt, sondern eAkte bedeutet, Vernetzung und Wissenstransfer über alle Bereiche hinweg und zwar auf elektronischen Weg. Die Organisation steht dabei im Vordergrund, Rechenzentren, Kompetenzzentren und die Anwender müssen zusammenarbeiten.

Bis 2016 sind 54 betriebliche und softwarebezogene Projekte bzw. Roll-outs geplant. Es gilt die Devise „gemeinsam sind wir stark“. Den Lösungsansatz vergleicht Weber mit einer Familie. Es sind Gemeinschaften und Kooperationen nötig, um große Erfolge zu schaffen. Kommunikation ist dabei einer der wichtigsten Faktoren. Aber auch die Abschaffung von Hierarchien ist notwendig, um eine „Win-Win-Situation“ zu erhalten. Thomas Weber beschreibt das Programm als lebendigen Organismus. Das Programm schafft die Rahmenbedingungen, die die Anwender nun nutzen müssen. „Programm ist keine Vollkaskoversicherung“ – so sein Schlussapell, der alle Beteiligten dazu auffordern soll, gemeinsam an der Sache zu arbeiten, um nach rund 4 Jahren Vorbereitungszeit die eAkte nicht nur in Bayern erfolgreich einzusetzen.

Den Abschluss des Fabasoft egovdays in München machte Helmut Fallmann, der spannende und innovative Neuigkeiten rund um die Fabasoft Cloud vorstellte. Natürlich durften auch einige politische Statements von ihm nicht fehlen. Beim Thema des einheitlichen Datenschutzes sind sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union so uneinig wie eh und je. Es überwiegt jedoch bei weitem das Interesse an einem verbesserten und vereinheitlichten Datenschutz und das Recht der Bürger auf den Schutz der Privatheit.

Das Highlight des Vortrages von Helmut Fallmann ist die Vorstellung der neuen Produktentwicklung von Fabasoft: Mit der Fabasoft Cloud Appliance, einer perfekt aufeinander abgestimmten Hard- und Software, können Unternehmen jetzt Fabasoft Services auf Basis einer „Private Cloud“ in Anspruch nehmen. Die Fabasoft Private Cloud ist flexibel konfigurierbar und innerhalb weniger Stunden ohne großen Integrationsaufwand betriebsbereit, wie Harald Pfoser, Product Owner der Fabasoft Cloud, eindrucksvoll präsentierte. Die Daten werden dabei in bewährten Teamrooms gespeichert, die jetzt auch gebrandet werden können. Mit dieser ergänzenden Inhouse-Lösung zur traditionellen Public Cloud sollen auch jene Kunden die Gewissheit haben, dass ihre Daten sicher aufgehoben sind, die bisher aus Furcht vor Datenverlust oder dem unberechtigten Zugriff auf ihre Daten vor der Auslagerung ihrer Daten zurückschreckten.

Ein großer Wurf ist Fabasoft mit der Entwicklung der Secomo Appliance gelungen. Das neue Verschlüsselungssystem konnte in intensiver Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie (IAIK) der Technischen Universität Graz realisieren. Peter Teufl vom IAIK stellte die Features der neuen Appliance vor. Secomo ist ausfallsicher und stellt viele Möglichkeiten der Authentifizierung bereit. Secomo ist außerdem durch Hardware-Sicherheitsmodule abgesichert, die sich bei nicht autorisiertem Zugriff selbst zerstören. Die gesamte Sicherheitsarchitektur ist auf echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgelegt, womit die Verschlüsselung bereits am Arbeitsplatz und nicht erst am Server erfolgt.

Die Schlüssel zu den Daten verbleiben ausschließlich im Unternehmen. Nur der Kunde hat darauf Zugriff. In Kombination mit der Fabasoft Private Cloud (Appliance) verbleiben somit alle Kundendaten sicher am Unternehmensstandort. Mit Secomo und der Fabasoft Cloud können nunmehr Organisationen Ende-zu-Ende-verschlüsselt Daten austauschen und noch sicherer zusammenarbeiten.

Nach diesen spannenden und innovativen Neuigkeiten aus dem Hause Fabasoft konnte man sich beim köstlichen Buffet stärken und ungezwungen bei den Experten über die neuen Produkte informieren.

Für uns geht es jetzt weiter nach Wien, wo wir die letzte Station der Fabasoft egovdays 2015 abhalten werden.

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